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2008

Vom 11. bis 20. April 2008 fand mit außerordentlichem Erfolg die 4. Triennale der Photographie in Hamburg statt. Circa 250 000 Besucher haben Ausstellungen in den zehn beteiligten Museen und kulturellen Institutionen, den zahlreichen Galerien, bei Künstlergruppen, in Kunst- und Kulturvereinen, aber auch auf Schiffen, in Lokalen, Theatern und an anderen Orten in und um Hamburg gesehen.

Über 2000 Gäste durften wir am Meetingpoint der Triennale vor den Deichtorhallen zu den verschiedenen Veranstaltung, wie Symposium, Workshops, Round-Table-Gesprächen, Portfoliosichtungen und allabendlichen Lichtbildschauen begrüßen. Damit ist das Festival der Fotografie zum größten seiner Art in Deutschland geworden.


Meetingpoint Triennale der Photographie 2008

Die 4. Triennale der Photographie war 2008 geprägt vom Schwerpunktthema " Say Cheese- Über das Lächeln in der Fotografie". Dieses Thema ist wie zugeschnitten auf das Medium der Fotografie. Erst die Fotografie hat massenhaft das Lächeln in Bildern festgehalten. Was das Lächeln biologisch und soziologisch, aber auch kulturell und ästhetisch bedeutet, damit beschäftigten sich in einem interdisziplinären Symposium Wissenschaftler und Fotografen - vom englischen Neurophysiologen Prof. Dr. Jonathan Cole über den Kunsthistoriker und Kurator des Center for British Art der Yale Universität in den USA bis hin zum exzellenten Portraitfotografen Walter Schels.

Das Ausstellungsprogramm der Museen, Galerien und sonstigen Veranstalter anläßlich der 4. Triennale der Photographie war erneut umfang- und abwechslungsreich.
So zeigte das Museum für Völkerkunde die Ausstellung "Mit Kamel und Kamera - Historische Orient-Fotografie 1864-1970". Für die Ausstellung wurden ca. 18.000 historischen Fotografien des Museums für Völkerkunde Hamburg aus dem Vorderen und Mittleren Orient und Nordafrika aufgearbeitet und eine Auswahl dieser ästhetisch herausragenden und wissenschaftlich bedeutenden Dokumente erstmals der Öffentlichkeit präsentiert.

Ebenfalls historische Aufnahmen zeigte das Museum der Arbeit unter dem Titel "Trainspotting. Amerikas letzte Dampfzüge". Die Arbeiten O. Winston Link's, die erstmals in Deutschland zu sehen waren, zeigen die Züge der Norfolk and Western Railway. Sie war die letzte noch ausschließlich mit Dampflokomotiven betriebene Eisenbahn in den USA. In spektakulären Nachtaufnahmen inszenierte der Fotograf die vorbeirasenden Züge. Seine Aufnahmen von Eisenbahnarbeitern, Reisenden und der Landbevölkerung geben einen Einblick in den Alltag der 50er Jahre.

Ein sensationeller Erfolg war die Eröffnung der Triennale mit der gleichzeitigen Eröffnung der Ausstellung "F.C.Gundlach - Das photographische Werk" im Haus der Photographie mit ca 3000 Besuchern. Zusammen mit der Ausstellungseröffnung von "Peter Fischli & David Weiss. Fragen & Blumen" in der großen Deichtorhalle besuchten ca 5000 Menschen die beiden Vernissagen und damit auch das Triennale-Zelt, das zwischen den beiden Ausstellungshallen lag.

Mit der Ausstellung "Thomas Demand. Camera" präsentierte die Hamburger Kunsthalle Fotokunst von internationalem Rang. Thomas Demand gehört heute zu den international renommiertesten Künstlern der Gegenwart. Die Ausstellung in der Hamburger Kunsthalle gab einen konzentrierten Einblick in die politische Brisanz seiner Arbeiten.

Besonders erfreulich war wieder die gute und engagierte Zusammenarbeit mit den vielen Galerien der Stadt. So zeigte Robert Morat eine Retrospektive der international renommierten, niederländischen Fotografin Bertien von Manen, die Flo Peters Gallery zeigte Nomi Baumgartl's "Homage to Creation - Earth and Ocean" und die Galerie Hilaneh von Kories präsentierte Loïc Bréard mit "El Rocío - eine spanische Wallfahrt".

Wie immer dabei waren zahlreiche Kunst- und Kulturstätten im Umland von Hamburg. So zeigte u.a. das Palais für aktuelle Kunst in Glückstadt Dörthe Eißfeld mit "Cumulus", die Drostei in Pinneberg war mit Fotografien von Volker Hinz unter dem Titel "Party, Pumps und Kleiderbügel" vertreten und die Wassermühle in Trittau zeigte die Ausstellung "Breath" mit Fotografien von Chris Kremberg.

Ein großes Echo fand wieder der Schülerwettbewerb, zu dem unter dem Motto "Der Stoff, aus dem die Träume sind" über 1000 Fotos von Schülern aus 32 Hamburger Schulen eingereicht wurden. 145 Arbeiten wurden in den Deichtorhallen ausgestellt.


Förderer:
Zeit-Stiftung Gerd und Ebelin Bucerius
Kulturbehörde und
die Behörde für Wirtschaft und Arbeit der Freien und Hansestadt Hamburg
Pilsner Urquell
Gruner + Jahr
Epson
California Sunbounce
Chroma TV
CCP Atlantik Film Hamburg
Hamburg Marketing GmbH

copyright: Birgit Hübner

Über uns

 

Seit 1999 findet das Fotofestival alle drei Jahre in Zusammenarbeit mit den großen Hamburger Museen, kulturellen Institutionen, Galerien und weiteren Veranstaltern in Hamburg statt. Inzwischen ist die Triennale der Photographie ein Deutschland weit bedeutendes Fotoevent von internationaler Ausstrahlung geworden. Mit einer großen Anzahl von Fotoausstellungen unter einem gemeinsamen Motto werden hochaktuelle fotografische Themen beleuchtet. Begleitet wird das Fotofestival von Künstlergesprächen, fachspezifischen Diskussionen, Vorträgen, Portfolio-Sichtungen sowie einer internationalen Konferenz. 

Die Triennale der Photographie Hamburg geht auf eine Initiative des Fotografen und Sammlers Prof. F. C. Gundlach zurück. Seit 2014 wird die Triennale der Photographie von der Deichtorhallen Hamburg GmbH veranstaltet. In Kürze wird das Thema der 7. Triennale der Photographie Hamburg 2018 veröffentlich werden. Kristof Candrowicz wird zum zweiten Mal nach 2015 künstlerischer Leiter der kommenden Triennale sein.

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© Copyright: Marta Rozej

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Projektmanagement
daniela@phototriennale.de

ULRICH RÜTER
Kuratorischer Berater
ulrich@phototriennale.de

SITHARA PATHIRANA
Projekt Assistenz
sithara@phototriennale.de

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ik@coomedia.de
T +49 (0) 40 64 22 576 12


TRIENNALE DER PHOTOGRAPHIE HAMBURG
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Deichtorstraße 2, 20095 Hamburg
T. +49(0)403 21 03-102


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