Triennale der Photographie Hamburg BREAKING POINT. Juni – September 2018

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über Zensur und aus der visuellen Kultur entfernte Bilder

Kuratiert von Esther Ruelfs & Sven Schumacher

Diese Ausstellung wird vom 8. Juni bis 9. Dezember 2018 im Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg gezeigt.

Unruhen in Nordirland (Londonderry) | Unrest in Northern Ireland (Londonderry), 1969 Silbergelatineabzug | Gelatin Silver Print, 26,5 x 38,7 cm © Hanns-Jörg Anders – Red. SternUnruhen in Nordirland (Londonderry) | Unrest in Northern Ireland (Londonderry), 1969 Silbergelatineabzug | Gelatin Silver Print, 26,5 x 38,7 cm © Hanns-Jörg Anders – Red. Stern

Das Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg (MKG) widmet sich dem großen Einfluss der Medien auf die öffentliche Meinungsbildung.
Am Beispiel historischer Fotografien und zeitgenössischer Positionen, etwa zu Themen wie Migration, Armut, soziale Probleme oder Bürgerkrieg, untersucht [DELETE] die Auswahl der Motive für die Veröffentlichung in den Medien. Wie beeinflussen Herausgeber, Redakteure, Autoren und Grafiker die Arbeit der Fotografen und die Aussagekraft ihrer Bilder? Welche Mechanismen entscheiden darüber, welche Aufnahmen gezeigt werden, und welche unsichtbar bleiben? Geleitet von diesen Fragen befasst sich das MKG mit dem Bildjournalismus der 1960er bis 1980er Jahre aus den eigenen Beständen. Der Fokus liegt dabei nicht auf Ikonen der Reportagefotografie, sondern auf Motiven, die nie gedruckt wurden.

Mit Arbeiten von Hanns-Jörg Anders, Ryuichi Hirokawa, Thomas Hoepker u.a.