8. Triennale der Photographie Hamburg 2022 8. Triennale der Photographie Hamburg 2022 8. Triennale der Photographie Hamburg 2022 8. Triennale der Photographie Hamburg 2022 8. Triennale der Photographie Hamburg 2022 8. Triennale der Photographie Hamburg 2022 8. Triennale der Photographie Hamburg 2022 8. Triennale der Photographie Hamburg 2022

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Symposium: September 30 – Oktober 2, 2021 . Symposium: September 30 – Oktober 2, 2021 . Symposium: September 30 – Oktober 2, 2021 . Symposium: September 30 – Oktober 2, 2021 . Symposium: September 30 – Oktober 2, 2021 . Symposium: September 30 – Oktober 2, 2021 .

Opening week: Mai 19 – 22, 2022 . Opening week: Mai 19 – 22, 2022 . Opening week: Mai 19 – 22, 2022 . Opening week: Mai 19 – 22, 2022 . Opening week: Mai 19 – 22, 2022 . Opening week: Mai 19 – 22, 2022 .

Ausstellungen: Mai – September 2022 . Ausstellungen: Mai – September 2022 . Ausstellungen: Mai – September 2022 . Ausstellungen: Mai – September 2022 . Ausstellungen: Mai – September 2022 . Ausstellungen: Mai – September 2022 .

8. Ausgabe

Die 8. Ausgabe der Triennale der Photographie Hamburg wird sich mit dem Konzept Currency befassen, sie lädt zum Nachdenken über die heutige Macht der Fotografie ein, Bedeutung über Distanzen hinweg zu vermitteln und in Beziehung zu setzen. Die Übertragung dieses ökonomischen Begriffs auf Kunst und visuelle Kultur führt zu einer vielschichtigen Auseinandersetzung mit Fotografie und ihrer Beziehung zur Kanonisierung, Klassifizierung, Zirkulation, Wissensproduktion und visueller Autonomie.

Die künstlerische Leiterin Koyo Kouoh wird dabei von einem kuratorischen Team aus Rasha Salti, Gabriella Beckhurst Feijoo und Oluremi C. Onabanjo unterstützt, mit Cale Garrido als kuratorische Koordinatorin. Auftakt des Programms wird Lucid Knowledge sein, ein internationales Symposium im Herbst 2021, gefolgt von Ausstellungen in Museen, Institutionen und Ausstellungsräumen in Hamburg (Mai – September 2022), einem Sommerfestival und abschließenden Veranstaltungen. Das Programm wird ergänzt durch zahlreiche Veröffentlichungen von neu in Auftrag gegebenen Texten und Dialogen bis 2021– 2022, sowohl in gedruckter Form als auch online. 

Zu den an der 8. Ausgabe der Triennale der Photographie Hamburg beteiligten Institutionen gehören: das Bucerius Kunst Forum, die Deichtorhallen Hamburg mit dem Haus der Photographie, der Halle für aktuelle Kunst und der Sammlung Falckenberg, die Hamburger Kunsthalle, das Jenisch Haus, das Kunsthaus Hamburg, der Kunstverein in Hamburg, das Museum am Rothenbaum – Kulturen und Künste der Welt, das Museum der Arbeit, das Museum für Hamburgische Geschichte und das Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg.

Insgesamt bilden diese Ausstellungen eine Zusammenstellung von eng miteinander verbundenen Themen und Forschungsideen, wobei die jeweilige Struktur der einzelnen Institutionen dafür sorgt, dass sie jeweils einen eigenen Blick auf Currency werfen. Die Projekte sind eng miteinander verknüpft in Form eines Parcours von Veranstaltungen und thematischen Rundgängen, die an bestimmten Punkten der 8. Edition der Triennale der Photographie Hamburg aktiviert werden.
 

Kuratorisches Team

© Antoine Tempé© Antoine Tempé

Koyo Kouoh ist die künstlerische Leiterin der 8. Triennale der Photographie Hamburg. In Kamerun geboren, ist Kouoh seit März 2019 Direktorin und Chefkuratorin des Zeitz Museum of Contemporary Art Africa (MoCCA). Sie war künstlerische Leiterin der RAW Material Company in Dakar, die 2008 von ihr gegründet wurde, und Mitglied des Kurator*innenteams der Documenta 12 und 13. Sie verantwortet zahlreiche Veröffentlichungen und organisiert als unabhängige Kuratorin internationale Ausstellungen.

 

Kuratorinnen 

© Christoph Terhechte© Christoph Terhechte

ist Forscherin, Autorin und Kuratorin für Kunst und Film. Sie lebt und arbeitet zwischen Beirut und Berlin. Salti hat Filmprogramme weltweit kuratiert, vom MoMA in New York bis zum Haus der Kulturen der Welt in Berlin. 2011 war sie eine der Ko-Kurator*innen der Sharjah Biennale. Sie verantwortet zahlreiche Veröffentlichungen als Autorin und Herausgeberin, darunter mit Issam Nassar das Buch I Would Have Smiled: A Tribute to Myrtle Winter-Chaumeny, das dem Vermächtnis der britischen Fotografin und Gründerin des UNRWA-Fotoarchivs gewidmet ist.

 

© Alexandra Polina© Alexandra Polina

ist Kunsthistoriker*in, Forscher*in und Kurator*in für Fotografie, Bewegtbild und Performance. Zu den Projekten, an denen Beckhurst Feijoo mitgewirkt hat, gehören Ausstellungen auf der 57. Carnegie International in Pittsburgh und des Schweizer Pavillons auf der 57. Biennale von Venedig. Beckhurst Feijoo hat in Kunstgeschichte zu Fragen der räumlichen Einschließung und körperlichen Autonomie in queeren und feministischen Performance- und Fotopraktiken promoviert. Beckhurst Feijoos Texte über sind in Another Gaze, Map Magazine, Sculpture Journal und im Magazin König erschienen.

 

© Sean D. Henry Smith© Sean D. Henry Smith

ist Kuratorin und Wissenschaftlerin für Fotografie und die Künste Afrikas. Als ehemalige Ausstellungsleiterin der Walther Collection in New York hat sie Ausstellungen in Afrika, Europa und Nordamerika organisiert. Sie hält international Vorträge über Fotografie und kuratorische Praxis, ihre Texte erschienen in Aperture, Autograph ABP, The New Yorker, The Photobook Review und Tate Etc. Onabanjo war 2020 Stipendiatin der Andy Warhol Foundation Arts Writers. Sie ist Doktorandin für Kunstgeschichte an der Columbia University.

 

© Paula Markert© Paula Markert

ist freie Journalistin, Fotoredakteurin und Kuratorin mit Sitz in Hamburg. Sie arbeitet international an dokumentarischen und künstlerischen Fotografieprojekten, Ausstellungen und Publikationen. Als Assistenzkuratorin war sie bereits bei der 7. Triennale der Photographie Hamburg 2018 tätig. Sie kuratierte Ausstellungen in der Kaunas Photography Gallery und im Brandenburgischen Landesmuseum für Moderne Kunst in Cottbus.

 

Geschichte

Die Triennale der Photographie Hamburg findet seit 1999 alle drei Jahre in Zusammenarbeit mit den großen Museen, Ausstellungshäusern, kulturellen Institutionen, Galerien und weiteren Veranstaltern Hamburgs statt und ist ein deutschlandweit wichtiges Fotoevent von internationaler Ausstrahlung. Mit einer großen Anzahl von Fotoausstellungen unter einem gemeinsamen Thema werden aktuelle fotografische Trends beleuchtet. Begleitet wird die Triennale durch ein internationales, interdisziplinäres Symposium im Vorfeld sowie ein mehrtägiges Festival im Sommer 2022. Seit 2014 wird die Triennale der Photographie von der Deichtorhallen Hamburg GmbH veranstaltet. 

Visiting information will be shared in early 2022.

Ausstellungen 2022

Herbert List, <em>Unter dem Poseidontempel, Sounion</em>, 1937. Münchner Stadtmuseum, Sammlung Fotografie, Archiv List © Herbert List Estate, Hamburg, Deutschland

Herbert List, Unter dem Poseidontempel, Sounion, 1937. Münchner Stadtmuseum, Sammlung Fotografie, Archiv List © Herbert List Estate, Hamburg, Deutschland

Bucerius Kunst Forum
Herbert List. Das Magische Auge
14.5.2022 – 11.9.2022

Das Bucerius Kunst Forum präsentiert die erste internationale Gesamtschau des in Hamburg geborenen Fotografen Herbert List (1903-1975) seit mehr als zwei Jahrzehnten. Die Retrospektive spannt den Bogen von seinen surrealistischen Werken vor 1945 über seine bildgewordenen Träume einer lebendigen Antike und die umfassenden Bildreportagen außereuropäischer Kulturen bis zu den Männerakten, mit denen List ein Bekenntnis zur eigenen Homosexualität ablegte.

Sein Werk vor 1945 ist von der Malerei der pittura metafisica und der Kunst des Surrealismus nachhaltig geprägt. Ähnlich wie Giorgio de Chirico oder René Magritte war es Lists Anliegen, das Hintergründige und Mehrdeutige der Wirklichkeit sichtbar zu machen. Viele seiner Aufnahmen, die in Hamburg, Paris oder Athen entstanden, verströmen eine Aura des Geheimnisvollen und Rätselhaften. Im mediterranen Griechenland und Italien verbildlichte List zudem den Traum von einer lebendigen Antike. Eine Wiederbelegung dieser magischen Bildwelt suchte und fand List später in den Trümmern des zerstörten München nach 1945. Nach Kriegsende wandte er sich vor allem dem Fotoessay zu. Es entstanden umfassende Bildreportagen über Neapel, die Karibik, Mexiko, die als Buch oder in den führenden Magazinen und Illustrierten wie LIFE, Heute oder DU veröffentlicht wurden. Sein Interesse an den außereuropäischen Kulturen führte schließlich zu umfassenden Bildserien von nigerianischen, ozeanischen und präkolumbianischen Skulpturen. Weitere Kapitel sind dem Männerakt und den Porträts von Künstlern der klassischen Moderne wie Picasso, Miró, Braque, Chagall. Calder, Morandi oder Schriftsteller:innen wie Pasolini und Ingeborg Bachmann gewidmet.

Die Ausstellung, die in Zusammenarbeit des Bucerius Kunst Forums mit dem Herbert List-Archiv des Münchner Stadtmuseums entsteht, präsentiert zirka 220 Originalaufnahmen aus dem Zeitraum von 1930 bis 1965. Weitere Informationen.

 

Charlotte March, Untitled (Ischia), 1953. 23 x 24 cm, Baryt © Charlotte March, Deichtorhallen Hamburg / Sammlung Falckenberg

Deichtorhallen Hamburg:
Sammlung Falckenberg
Charlotte March 

21.5.2022 – 21.8.2022

Die groß angelegte Werkschau Charlotte Marchs (1929–2005) in der Sammlung Falckenberg legt den Fokus auf die bisher wenig bekannten Arbeiten der für Ihre Mode- und Werbeaufnahmen bekannten Hamburger Fotografin. Der knapp 7000 Werke umfassenden Nachlass ist seit 2006 Bestandteil der Sammlung Falckenberg. Er bildet die Grundlage für die Neuentdeckung der Fotografin, die für Magazine wie Brigitte, Stern, Vogue, Vanity Fair, Harper’s Bazaar und Twen gearbeitet hat. Das 1977 im Selbstverlag veröffentlichte Buch „Mann, oh Mann – Ein Vorschlag zur Emanzipation des attraktiven Mannes“ wurde breit diskutierte, zeigte es doch erstmalig explizit eine weibliche Sicht auf den männlichen Körper.

Die Ausstellung zeigt einen Querschnitt durch alle Schaffensphasen der Künstlerin, von ihren frühen Fotografien im Hamburg der 1950er Jahre, ihren Reisen nach Italien in den 1960ern, bis hin zu ihren späteren internationalen Mode- und Werbefotografien. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf Marchs Tätigkeit in und ihrem Bezug zur Stadt Hamburg, in der sie Zeit ihres Lebens wohnte.

Schon in den 1950er Jahren zeigt uns ihr hochsensibler Blick auf das Nachkriegs Hamburg die verschiedenen Facetten der Stadt und des Menschseins. Ihr Interesse an den Menschen und wie sie ihren Lebensunterhalt bestreiten, ihr Blick auf die Ränder der Gesellschaft und der Stadt führt sie auch an marginalisierte, gänzlich unglamoröse Orte. Ihr Blick hinter die Kulissen der Stadt zeigt uns die Lebensumstände von Bonbon-Machern, Schmieden und Kassiererinnen wie auch das Leben auf der Reeperbahn. 

Gerade ihr frühes Werk bildet ein wichtigen, bisher wenig beachteten Beitrag zum kulturellen Gedächtnis der Stadt Hamburg und darüber hinaus. Die Ausstellung in der Sammlung Falckenberg wird in enger Zusammenarbeit mit Manju Sawhney realisiert, Fotografin und langjährigen Assistentin Marchs und Archivarin des Bestands.

Kuratiert von Goesta Diercks und Dirk Luckow in Kooperation mit Manju Sawhney.

 

Raed Yassin, The Company Of Silver Spectres, 2021, acrylic spray paint on vintage found photographs. Courtesy of the artist

Deichtorhallen Hamburg:
Halle für aktuelle Kunst
Currency: Photography Beyond Capture
(Währung - Photographie jenseits der Aufnahme)

20.5.2022 – 18.9.2022

Die Ausstellung Currency: Photography Beyond Capture (Währung - Photographie jenseits der Aufnahme) untersucht die künstlerische Auseinandersetzung mit Photographie im "retinalen Zeitalter", in dem Bilder nicht nur Themen und Ereignisse dokumentieren, sondern das Sehen und Gesehen-werden grundlegend prägen. Die Ausstellung zeigt Photographie nicht als Dokument von Essenz oder verbindlicher Wahrheit, sondern als Rahmen und Kontext für erzählerische Erfindungen. Currency betrachtet wie Wissen gewonnen wird und wie dieses über die konzeptuellen Ansätze des Mediums Photographie neu gedacht werden kann.

Die Ausstellung verwebt Formen experimenteller Aufnahmen mit archivarischer und dokumentarischer Praxis und beschwört alle Sinne ansprechende Erscheinungen herauf. Sie inszeniert Arbeiten vielgestaltiger photographischer Praxen und strukturiert diese anhand wesentlicher Motive: der Gegenüberstellung und Dekonstruktion visueller Kanons, der Darstellung aus dem Inneren von Gemeinschaften und sozialen Beziehungen, einer Gegenkartierung des Anthropozäns anhand von durch militärische Besatzung oder extraktivem Kapitalismus geprägten Landschaften, der Zärtlichkeit und der Währung des Intimen jenseits konventioneller Porträts, sowie poetischer Erkundungen alchemistischer Prozesse der Photographie.

Mit Arbeiten von Akinbode Akinbiyi, Ziad Antar, Vartan Avakian, Oroma Elewa, Anne-Marie Filaire, Alfredo Jaar, Clifford Prince King, Osamu James Nakagawa, Marilyn Nance, Guevara Namer, Otobong Nkanga, Rana El Nemr, Jo Ractliffe, Cecilia Reynoso, RaMell Ross, Raed Yassin, Paul Yeung und anderen.

Kuratiert von Koyo Kouoh, Rasha Salti, Gabriella Beckhurst Feijoo und Oluremi C. Onabanjo.

 

Christoph Irrgang, aus der Serie: Behind the Scenes, 2021 © Christoph Irrgang

Deichtorhallen Hamburg:
PHOXXI. Haus der Photographie temporär
Behind the Scenes 
20.5.2022 – 14.8.2022

Die zweiteilige Ausstellung »Behind the Scenes« im PHOXXI, dem temporären Haus der Photographie der Deichtorhallen Hamburg dreht sich um Prozesse von Austausch und Veränderung, mit denen die fotografische Sammlung des Hauses konfrontiert ist.

Der Fotograf, Geschäftsmann und Sammler F.C. Gundlach (1926–2021) hat das Sammeln nie ausschließlich als Wertanlage verstanden, sondern ist vor allem seiner Leidenschaft und seinem Engagement, Fotografie zu fördern, nachgegangen. Dennoch ist die private Sammlung F.C. Gundlach mit ihrem hohen kulturellen Wert eine machtvolle kulturelle „Währung“, die zur Gründung des Haus der Photographie in der südlichen Deichtorhalle 2003 führte. 

Im Fokus dieser Ausstellung steht der Umzug der Bestände der Sammlung F.C. Gundlach, der durch die umfassende, dreijährige Sanierung des Gebäudes notwendig wurde. Der in Hamburg ansässige Fotograf Christoph Irrgang begreift den Umzug der Sammlung F.C. Gundlach als künstlerische Herausforderung, die er fotografisch in ebenso sachlicher wie poetischer Auseinandersetzung begleitet. Fasziniert ihn dabei die nicht öffentliche und sehr intime Arbeitssituation in den Magazinen und Depots, bildet er anhand begrifflicher Gegensätze wie ‚hell/dunkel‘ oder ‚innen/aussen‘ sichtbare, aber auch erst sichtbar zu machende Details der Arbeit mit der Sammlung ab.

Ergänzt wird Irrgangs analytisch-fotografische Arbeit durch eine Kooperation mit der Hamburger Fotofachzeitschrift Photonews. Zeitung für Fotografie. Die Atmosphäre und das internationale Flair der Paris Photo, der seit 1997 weltweit größten fotografischen Messe mit Beteiligung internationaler Galerien, Verlage und Prominenz, wird von den Photonews Redakteur*innen Anna Gripp und Denis Brudna regelmäßig fotografisch beleuchtet. Die alljährlich im November im Grand Palais stattfindende internationale Messe mit etwa 200 beteiligten Galerien und Verlagen hat längst die Bedeutung einer machtvollen „Börse“ der Fotografie erlangt. Für den Sammler F.C. Gundlach hatte die Paris Photo im Jahreskalender größte Bedeutung – dort traf er andere Sammler, Freunde, Galeristen und Künstler, frischte seine Kontakte auf, knüpfte neue Verbindungen und – kaufte fotografische Kunst. 

Bieten Irrgangs farbige und schwarz-weiße Fotografien in detaillierten Ansichten einen Einblick in den Mikrokosmos einer privaten Sammlung, eröffnen Brudna und Gripp in Form filmischer Beiträge und einer Fülle von Fotografien der Paris Photo einen spannungsvollen und atmosphärisch dichten Blick über das vibrierende Treiben des internationalen Events unter der gläsernen Kuppel des Grand Palais.

Kuratiert von Dr. Sabine Schnakenberg (Kuratorin der Sammlung F.C. Gundlach).

 

Viktoria Binschtok, Lines & Clouds, 2020, digital c-prints, 117 x 69 cm / 117 x 130 cm. Courtesy: © Viktoria Binschtok / Klemm’s Berlin

Hamburger Kunsthalle
Give and Take. Bilder über Bilder
19.5.2022 – 29.8.2022

»Give and Take« – Geben und Nehmen – beschreibt Prozesse des Austauschs und der Aneignung von Bildmaterial in der zeitgenössischen Fotografie. Bilder zirkulieren und migrieren über geographische, kulturelle und soziale Grenzen hinweg. Die Kontexte, in der ein und dieselbe Fotografie heute erscheint, haben sich potenziert und damit auch ihre Wirkung. Die Bedeutung von Bildern – auch des eigenen – lässt sich kaum noch kontrollieren. In diesem Spannungsfeld eignen sich Künstler*innen Bilder aus den verschiedensten Feldern an, um die Mechanismen der Produktion von Realitäten und Identitäten zu erforschen.

Von frühen Bildarchiven, historischen Filmaufnahmen und Museumssammlungen, über die klassischen Printmedien bis hin zu digitalen Bildern auf Social Media und in Bildersuchmaschinen reichen die Materialsammlungen, aus der sich Künstler*innen der Ausstellung bedienen. In fotografischen, filmischen und installativen Arbeiten reagieren sie auf Bilder, die aus einer anderen Zeit stammen oder für einen anderen Zweck entwickelt wurden. Angefragte Künstler*innen: Viktoria Binschtok, Sara Cwynar, Louise Lawler, Max Pinckers, Walid Raad, Volker Renner, Taryn Simon, Wolfgang Tillmans u. a. Weitere Informationen.

 

Hans Meyer-Veden, Bahrenfelderstrasse in Altona. Estate Hans Meyer-Veden, Stiftung F.C. Gundlach

Jenisch Haus
Chiffren einer Stadt. Photographien von Hans Meyer-Veden
Mit drei Interventionen des Fotografen Michael Meyborg, der mpz Filmgruppe und des Street-Art Künstlers TONA
Eine Ausstellung der Stiftung F.C. Gundlach im Jenisch Haus
22.5.2022 – 12.2.2023

Auf dem Weg zum Meer trifft die Elbe auf Hamburg und gibt der Stadt am Fluss ihren besonderen Charakter. Der Fotograf Hans Meyer-Veden hat die Stadt am Strom über mehr als drei Jahrzehnte hinweg in ausdrucksstarken Bildern festgehalten: Ein Flaneur mit Kamera, zu Fuß unterwegs in den Straßen und Gassen, am Wasser und in der Marsch. Mit sicherem fotografischem Blick wählte er seine Motive: Architekturensembles und -details in den schmalen Gassen von Altona und zwischen den Kontorhäusern der Speicherstadt, technische Apparaturen und Anlagen im Hafen, Natur in Stadt und Land und die immer wieder neu erscheinende Wasseroberfläche der Elbe.

Geboren 1931 in Stade und 1982 nach Altona gezogen hat Meyer-Veden den urbanen Raum in seiner Vielfalt und seinem Wandel bis zu seinem Tod 2018 in seiner ihm eigenen Bildsprache fixiert. Seine fotografischen Erkundungen gewinnen ihre Spannung aus dem Gegensatz zwischen der subjektiven, fein gestalteten Ästhetik einerseits und einem Streben nach objektiver Darstellung andererseits. Auffallend ist dabei die Abwesenheit der Menschen: Im krassen Gegensatz zu den Vertretern der klassischen Street Photography rückte Hans Meyer-Veden die Bewohner der Stadt nicht in den Fokus seiner Aufnahmen. Diese besondere Haltung hat er selbst mit einem „radikale[n] Wechsel in der Gebrauchsweise von Photographie“ erklärt, die er 1982 in der Begegnung mit der Großstadt als notwendig empfand: Weg von der „Ästhetik eines repräsentativen Augenblicks“ hin zu einer „auf das Ganze gerichteten Beobachtung“.

Im Rahmen der 8. Triennale der Photographie unter dem Motto ‚Currency‘ ergänzen drei Interventionen die Ausstellung um alternative Blickwinkel, die Hans Meyer-Vedens Themen und Aufnahmen perspektivisch erweitern: Eine Werkgruppe des Fotografen Michael Meyborg zeigt das Leben der vor allem türkischstämmigen Gastarbeiter in Altona um 1980, der Film „Terrible Houses in Danger“ der mpz Filmgruppe holt den Protest der Hausbesetzer an der Hafenstraße bis 1985 ins Bild und die seit 1999 entstandenen Arbeiten des Street-Art Künstlers TONA  laden zu einer aktuellen Form der visuellen Auseinandersetzung mit der urbanen Gesellschaft am Fluss ein.

Die Ausstellung umfasst 100 Handabzüge des Fotografen Hans Meyer-Veden, eine Tafel mit Dokumentarfotografien von Michael Meyborg, eine Videopräsentation der mpz Filmgruppe und eine Wandinstallation von TONA.

Kuratiert von Sebastian Lux, Jasmin Seck (Stiftung F.C. Gundlach) und Nicole Tiedemann-Bischop (Leiterin des Jenisch Hauses).

 

Formafantasma, Cambio, 2020, video still

Kunsthaus Hamburg
Formafantasma: Cambio

Die Ausstellung im Kunsthaus Hamburg zeigt drei Teile aus dem umfangreichen Rechercheprojekt Cambio des italienischen Designduos formafantasma. In Form von collagierten Bildessays zeichnen sie darin die Entwicklung und Regulierung der globalen Holzindustrie nach, die im 18.- 19. Jahrhundert vor allem in den kolonialisierten Regionen entstand. Die Erfassung der Natur als Rohstoff und Handelsware sowie die Beziehung des Menschen zur Natur wird hier im Spiegel historischer, wissenschaftlicher und dokumentarischer Fotografien und Filmausschnitten beleuchtet. Das Greenscreen-Verfahren dient den Künstlern dabei als prägendes Gestaltungsmittel, welches auf visueller Ebene der Vielschichtigkeit der Narration und Informationsquellen entspricht.

Die beiden filmischen Essays Cambio und Seeing the wood for the trees machen deutlich, welche Rolle die europäischen und globalen Regularien bei der Kontrolle der Holzindustrie spielen und welche Bedeutung diese für die globale Klimakrise hat. Die Arbeiten fragen, wie ein weitreichenderes Verständnis von Materialität für einen ganzheitlichen Anspruch an Design und an unsere Beziehung zur Welt dienen kann. Die Videos ziehen eine Verbindungslinie von der Naturbeschaffenheit des Holzes zu ihren abstrakten, aber allgegenwärtigen Implikationen von Ausbeutung, Kolonialismus und Konsumkultur.

Ein zusätzlicher, rein mit Lasertechnologie erzeugter Film (Quercus) entstand in Zusammenarbeit mit dem Philosophen und Botaniker Emanuele Coccia. Aus der Perspektive eines imaginären Waldes stellt er mit seinem philosophischen Narrativ das menschliche Überlegenheitsgefühl in Frage und beschreibt, wie groß die Abhängigkeit des Menschen von der natürlichen Beschaffenheit der Bäume ist. Der Laserscanner, mit dem der Film erstellt wurde, dient ursprünglich der Kartografie und Archäologie, wird neuerdings aber auch zur selektiven Rodung in der Holzindustrie eingesetzt. 

Formafantasma ist ein forschungsorientiertes Designstudio, das die ökologischen, historischen, politischen und sozialen Faktoren untersucht, welche für das Designs heute prägend sind. Seit der Gründung des Studios im Jahr 2009 sehen sich die Italiener Andrea Trimarchi und Simone Farresin einem verantwortungsvollen Bewusstsein verbunden und verfolgen einen ganzheitlichen Ansatz des Designthinking.

Kuratiert von Katja Schroeder.

 

LaToya Ruby Frazier, Flint Students and Community Members Outside Northwestern High School (Est. 1964) Awaiting the Arrival of President Barack Obama, May 4, 2016, Flint, Michigan, II, 2016-2017, gelatin silver print, 20 x 24 inches © LaToya Ruby Frazier. Courtesy the artist and Gladstone Gallery

Kunstverein in Hamburg
LaToya Ruby Frazier
Flint is Family, Act III
19.5.2022 – 2.10.2022

Der Kunstverein in Hamburg präsentiert mit Flint is Family, Act III von LaToya Ruby Frazier (*1982) den letzten Teil einer Fotoserie, die die von 2014 bis 2019 dauernde Wasserkrise in Flint, Michigan, dokumentiert. Über das Aufzeichnen der Geschichten der Bewohner:innen von Flint zeigt Frazier die unmittelbaren Auswirkungen der Vernachlässigung der städtischen Wasserversorgung durch Industrie und Regierung auf das Leben der Gemeindemitglieder.

In dem letzten Akt zeigt Frazier, wie Shea Cobb, Amber Hasan und sie selbst – drei afroamerikanische Frauen aus der Arbeiterklasse – das Ruder in die Hand nahmen, um einer Community, die Angriffen ausgesetzt ist, Ressourcen und Hilfe zukommen zu lassen.

Frazier knüpft an die künstlerischen Praxis von Gordon Parks und Ralph Ellison und deren Fotografien aus dem Harlem der 1940er Jahre an und nähert sich den Ungerechtigkeiten von heute als Fortsetzung dieser sozialen, formal pointierten wie politisch eindringlichen Dokumentarfotografie. Fraziers Aktivismus, der sich auf die aktive Auseinandersetzung mit Fragen sozialer Ungerechtigkeit, Arbeitnehmer:innenrechten, Rassismus und Umweltverschmutzung in Städten konzentriert, die durch die Deindustrialisierung in den Ruin getrieben wurden, findet in dem Thema der 8. Triennale der Photographie – Währung –  eine genuine Entsprechung. 

Kuratiert von Nicholas Tammens.

 

Album mit Studioportraits, Stadtansichten und Landschaftsaufnahmen aus Singapur; 1886; MARKK Fotografische Sammlung © MARKK, Foto: Paul Schimweg

MARKK – Museum am Rothenbaum. Kulturen und Künste der Welt
Archiv der Erfahrungen
20.5.2022 – 10.2022

Fotografien scheinen oft Aufzeichnungen vergangener Momente, Ereignisse und Erinnerungen zu sein. Mit Materialien aus verschiedenen geopolitischen Regionen und sozialen Hintergründen aus der ganzen Welt wird das Fotoarchiv zu einer Quelle von sich überschneidenden Geschichten. Im Mittelpunkt der Ausstellung "Archiv der Erfahrungen" im MARKK steht ein Fotoalbum aus dem Jahr 1868, das mit der Stadt Singapur und einer Hamburger Kaufmannsfamilie verbunden ist. Die Ausstellung thematisiert die vielschichtigen Erinnerungen und umstrittenen Bedeutungen eines solchen ursprünglich privaten Bildbestandes, der heute Teil der fotografischen Sammlung des MARKK ist. Die visuelle Begegnung der Sujets, der Materialität und der Verbreitungswege wird mit dem übergeordneten Thema der 8. Triennale der Photographie Hamburg 2022 "Currency" in Resonanz treten.

Die Ausstellung zeigt beeindruckende Fotografien von Menschen, Landschaften und Architekturen mit Bezug zu Singapur und Südostasien aus den ersten Jahrzehnten der Fotografie. Die Ausstellung geht davon aus, dass das Museum ein Ort ist, der das Potenzial hat, neue Bezugsrahmen zu eröffnen, in denen Fotografien die vorherrschenden Narrative unterbrechen können. Sie versucht, Wahrnehmungen zurückzufordern, die durch den Konsum von Fotografien geformt wurden, insbesondere in Szenarien, in denen Fotografien als Werkzeuge zur Registrierung und Fixierung von Identitäten und zur Anhäufung von Wissen und damit von Macht über andere verwendet wurden. Der Künstler Kelvin Haizel, der im Rahmen von „MARKK in Motion“ als Artist in Residency am MARKK arbeitet, wird sich mit dem Fotoarchiv auseinandersetzen, um ein entsprechendes Kunstwerk für die Ausstellung zu schaffen und so diese Muster der Wertbildung und Einschreibung zu hinterfragen.

Kuratoren: Martha Kazungu und Gabriel Schimmeroth.

 

Besetzung der HDW, 1983. Foto: Michael Meyborg

Museum der Arbeit
Streik. Zur Ikonografie des Protestes 

Die Ausstellung wird am Beispiel verschiedener historisch und medial bedeutsamer Arbeitskonflikte den Versuch unternehmen, eine Ikonografie des Protests aufzuzeigen. Dabei soll sich der Blick vor allem auf die Beteiligten und ihre Erfahrungen richten: auf Akteur*innen, Aktionsformen, Solidarisierungen und auf den Umgang mit Erfolg oder Niederlagen. Darüber hinaus sollen der mediale Umgang der Protestform des Streiks und deren öffentliche Wahrnehmung thematisiert werden.

Ausgangspunkt der Ausstellung werden die Streiks sein, die mit den Strukturkrisen der einst führenden regionalen Branchen verbunden sind: das Zechensterben in den 1960er Jahren und die Stahlkrise ab den 1980er Jahren im Ruhrgebiet (Besetzung Rheinhausen) sowie die Werftenkrise in Hamburg („HDW-Besetzung“). Die Montankrise und der Niedergang des Schiffbaus haben die beiden Regionen stark beeinflusst und die Abwehrkämpfe haben für die Identität der Arbeiter*innen eine wichtige Rolle gespielt - sie sind Teil der regionalen Erinnerungskultur geworden. 

 

Museum für Hamburgische Geschichte
Macht Mittel Geld
Turning the Medal: Image as Currency? Currency as Image!

20.5.2022 – 31.8.2022

Das Museum für Hamburgische Geschichte verfügt über einen bedeutenden Bestand an Münzen, die einen besonderen Aspekt der Kolonialgeschichte widerspiegeln. Kolonialmünzen und Geldscheine waren Ausdruck der herrschenden Kolonialmacht in den entsprechenden Ländern. Sie dienten nicht nur als klassisches Tauschmittel für die Wirtschaft, sondern sie zeigten auch symbolstark in Form von Wappen und Inschriften, wer vor Ort das Sagen hatte. Münzen und Papiergeld fungierten somit als Propaganda- und Machtinstrument. In Kooperation mit dem Museum am Rothenbaum – Kulturen und Künste der Welt (MARKK) soll im Rahmen der Triennale der Photographie 2022 ein ganz besonderes Collage- und Interventionsprojekt mit der in Hamburg beheimateten mexikanischen Choreographin Yolanda Gutierrez und dem Fotokünstler Chris Schwagga aus Ruanda entstehen. Das Projekt bildet den Auftakt einer künstlerischen Auseinandersetzung des Museums mit seiner Sammlung und der Kontextualisierung von Objekten im (post-)kolonialen Diskurs. 

 

Herbert List, Belehrender Einblick in den Brustkorb, 1944, Silbergelatinepapier © Magnum Photos / Herbert List Nachlass Hamburg

Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg (MK&G)
Präuschers Panoptikum. Ein Bilderbuch von Herbert List
19.5.2022 – 18.9.2022

Das Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg (MK&G) widmet sich im Rahmen der 8. Triennale der Photographie Hamburg der Neuinterpretation von zwei Werkkomplexen des Hamburger Fotografen Herbert List (1903–1975). Currency (Währung) ist das Leitthema der Triennale 2022. Dieser Begriff aus der Welt der Ökonomie lädt ein, über die Zirkulation von Bildern nachzudenken, über ihre Aneignung und Klassifizierung. Er verweist auf die Macht der Fotografie, Bedeutungen zu vermitteln, Sichtbarkeit herzustellen und gesellschaftliche Umwertungsprozesse anzustoßen.

Unter diesen Vorzeichen präsentiert die Ausstellung das noch nie gezeigte Fotobuchprojekt PRÄUSCHERS PANOPTIKUM. EIN BILDERBUCH VON HERBERT LIST. Der zweite Teil der Ausstellung widmet sich Herbert Lists Aufnahmen von jungen Männern und Skulpturen, die seit den 2000er Jahren als Vorreiter eines „Queer Gaze“ wiederentdeckt wurden – einer Bildsprache, die Geschlechterstereotype und damit verbundene Machtverhältnisse in Frage stellt. Beide Themen verbindet das Interesse des bekennenden homosexuellen Fotografen am Populären, am Kitsch und an der körperlichen Einbindung der Betrachter*innen in seine Sujets. Die Ausstellung zeigt rund 100 Fotografien von Herbert List aus den 1930er und 1940er Jahren sowie Zeitschriftenartikel, einzelne Wachsfiguren aus dem Wiener Wachsfigurenkabinett und den originalen Buchentwurf für „Präuschers Panopktikum“. Weitere Informationen.

 

Mit Triennale Expanded wird im Rahmen der 8. Triennale der Photographie Hamburg eine Plattform für die lokale Hamburger Fotografie-Szene geschaffen. Ziel des Programms ist, die Hamburger Fotoszene in all seiner Vielfalt für das lokale, aber auch das nationale und internationale Publikum sichtbar zu machen und einen temporären Raum für den Austausch und die Begegnung mit Fotografie in und aus Hamburg zu schaffen. Triennale Expanded startet mit dem Festival Wochenende der Triennale, das vom 2. bis zum 6. Juni 2022 stattfindet.

Triennale Expanded setzt sich aus folgenden zwei Bausteinen zusammen:


OPEN CALL für freie Fotograf*innen, Künstler*innen, Kurator*innen und Kollektive in Hamburg

Bewerbungen offen: 30. September 2021
Einsendeschluss: 15. Dezember 2021

Freie Fotograf*innen, Künstler*innen, Kurator*innen und Kollektive mit Arbeits- und Lebensmittelpunkt sowie Wohnsitz in Hamburg können sich ab 30. September 2021 auf eine Förderung bewerben. Gesucht und ausgewählt werden Projekte, die sich innovativ mit dem Medium Fotografie auseinandersetzen und Bezug auf das zentrale Thema Currency nehmen. Ausstellungen, aber auch interdisziplinäre, performative oder diskursive Veranstaltungsformate können beispielsweise eingereicht werden. Die Projekte sollen im Festival Zeitraum vom 2. bis zum 6. Juni 2022 stattfinden, können aber auch darüber hinaus gezeigt bzw. präsentiert werden.

Die vorgesehene maximale Fördersumme beträgt 3.500 Euro pro Projekt. Einzureichen ist:

– Teilnehmende Künstler*innen.
– Eine ausführliche Projektbeschreibung in deutscher oder englischer Sprache (max. 2.000 Zeichen), die den Bezug auf das Thema Currency erläutert.
– Projekt Bilder oder Bilder vergangener Projekte (max. 10).
– Kurzbiographie (max. 1.500 Zeichen).
– Ausgefüllter Kosten- und Finanzierungsplan unter Verwendung der Vorlage.

Die Jury
Die künstlerische Leiterin Koyo Kouoh wählt gemeinsam mit dem Kurator*innen und dem Management-Team der Triennale der Photographie Hamburg die Projekte für Triennale Expanded aus. 

Mehr Infos zum Antrag auf der Plattform picter. Jetzt bewerben!


ANMELDUNG für Hamburger Kunstorte und Galerien

Bewerbungen offen: 30. September 2021
Einsendeschluss: 15. Dezember 2021

Hamburger Galerien und Kunstorte, die sich während des Triennale-Festivals (vom 2. bis zum 6. Juni 2022) und darüber hinaus mit dem Medium Fotografie auseinandersetzen, sind mit ihrem eigenen Programm eingeladen am offiziellen Festivalprogramm teilzunehmen. Die Anmeldung erfolgt ebenfalls online ab 30. September 2021. Die teilnehmenden Orte werden in die Öffentlichkeitsarbeit der 8. Triennale einbezogen und im Triennale Guide präsentiert. Diese Publikation wird in gedruckter Version zur Triennale erscheinen und Besucher*innen detaillierte Informationen zum Programm der Triennale bereitstellen.

Mehr Infos zur Anmeldung auf der Plattform picter. Jetzt bewerben!

Partner der 8. Triennale der Photographie Hamburg 2022

Medienpartner der 8. Triennale der Photographie Hamburg 2022

Futures ist eine neue Fotoplattform, die die Ressourcen und Talentprogramme führender Fotoinstitutionen in ganz Europa bündelt, um die Kapazität, Mobilität und Sichtbarkeit der ausgewählten Künstler*innen zu fördern. Durch die Zusammenführung einer Fülle von Ressourcen und kuratorischen Fachwissen erhält jedes von den Futures-Mitgliedern ausgewählte Talent Zugang zu einem beispiellosen Netzwerk von Fachleuten, Märkten und Publikum. Futures organisiert jedes Jahr eine Reihe von Veranstaltungen in ganz Europa in jedem seiner Mitgliedsländer. Und jedes Jahr werden sie alle bei der Futures Veranstaltung bei Unseen Amsterdam zusammengebracht.

Futures ist eine Initiative der Europäischen Fotoplattform. Gegenwärtig hat die Plattform 10 Gründungsmitglieder. Die Mitglieder sind das British Journal of Photography (UK), die CAMERA (IT), das Hyères Festival (FR), FOMU (BE), das Fotofestiwal Lodz (PL), PHotoESPAÑA (ES), PhotoIreland (IR), Photo Romania Festival (RO), das Robert Capa Contemporary Photography Center (HU) und die Triennale der Photographie Hamburg (DE). Die Plattform wird jedes Jahr neue Mitglieder aus Ländern auf der ganzen Welt rekrutieren. Futures wird durch das Creative Europe Programm der Europäischen Union mitfinanziert.

Jedes Jahr wählen wir 5 FUTURES TALENTS aus, die an dem Programm teilnehmen. Erfahren Sie mehr über die Künstler*innen: Futures 202120202019 und das FUTURES Digital Festival

Bleiben Sie auf dem Laufenden mit den neuesten Nachrichten zur 8. Triennale der Photographie Hamburg 2022 und unserem Programm 2021-22.

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