Den Auftakt zur Triennale bildet das Symposium Lucid Knowledge, das vom 30. September bis 2. Oktober 2021 via Livestream statt findet. Die Kurator*innen laden internationale Künstler*innen, Kritiker*innen, Autor*innen und Wissenschaftler*innen ein, sich mit drei Schlüsselthemen aus dem Konzept auseinanderzusetzen: Fields of Perception, Narrative Currents und Image as Currency. Weitere Informationen in Kürze.

Die vollständige Liste der Mitwirkenden sind: Nancy Adajania, Akinbode Akinbiyi, Ariella Aïsha Azoulay, Natalia Brizuela, Antawan I. Byrd, Tina Campt, Biljana Ciric, Robin Coste Lewis, Frieda Ekotto, Ariel Goldberg, Joana Hadjithomas and Khalil Joreige, Tala Hadid, Saidiya Hartman, Kapwani Kiwanga, Léopold Lambert, Miguel A. López, Doreen Mende, Maaza Mengiste, Samaneh Moafi, Bonaventure Soh Bejeng Ndikung, Tuan Andrew Nguyen, Uzma Z. Rizvi, Esther Ruelfs, Elias Sanbar, Andreas Schlaegel, Nicholas Tammens and Françoise Vergès.

Der Zeitplan folgt der Mitteleuropäischen Sommerzeit (MESZ). Der Livestream wird zum Veranstaltungsbeginn hier abrufbar sein. 

Gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes

Gefördert durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien

. 1. Tag

FIELDS OF PERCEPTION

Seit dem frühen zwanzigsten Jahrhundert wird das Medium der Fotografie als Hilfestellung beschrieben, die Wahrnehmung zu formen und Erfahrungen zu strukturieren. Der erste Tag dieses Symposiums ist einer Reihe von Erkundungen gewidmet, die den fotografischen Impuls, die soziale Nutzung der Fotografie, und die Ethik des Betrachtens untersuchen. Unter dem Titel Felder der Wahrnehmung schlagen die Beiträge den Bogen von der Herstellung von Bildern, zum Kuratieren und Theoretisieren, und zeigen alternative Möglichkeiten auf, die Beziehung zwischen Sehen und Bild neu zu verstehen. Im Nachdenken über miteinander verflochtene Felder, anstelle eines einzelnen, einheitlichen Feldes, zielen die Sitzungen darauf ab, Fotografie als einen Ort der Begegnung und der Erscheinung zu entdecken. Unter diesen Vorzeichen ist es notwendig, weniger von Begriffen wie der „Aufnahme“ (capture) oder dem „Blick“ (gaze) zu sprechen, um Raum für nichtdeterministische und ergebnisoffene Begegnungen zu schaffen, die eine Betrachtung dessen ermöglichen, was im fotografischen Bereich spekulativ möglich wäre oder bisher fehlt.

An diesem Tag stehen Beiträge im Mittelpunkt, basierend auf der Idee, Fotografie jenseits institutionalisierter Logiken der Interpretation, Zeitlichkeit und Kategorisierung zu denken, zu fühlen und zu empfinden: sei es durch das Hervorheben eher langsamer und wiederkehrender Beobachtungen, im Gegensatz zu den Medienströmen des Spätkapitalismus, oder indem Positionen der Äußerlichkeit beim Betrachten von Bildern in Frage gestellt werden.

16:30 – 16:45 Uhr
BEGRÜSSUNG

Dirk Luckow (Intendant der Deichtorhallen) und Koyo Kouoh (Künstlerische Leiterin der 8. Triennale der Photographie Hamburg)

16:45 – 17:45 Uhr
‘HE IS MY ANCESTOR’ LANIER ARGUES, NOT A MUSEUM ASSET

Vortrag von Ariella Aïsha Azoulay. Replik von Natalia Brizuela und Fragen aus dem Publikum.

17:45 – 18:45 Uhr
OVERSEAS

Bonaventure Soh Bejeng Ndikung und Akinbode Akinbiyi im Gespräch. Replik von Koyo Kouoh und Fragen aus dem Publikum.

. 2. Tag

NARRATIVE CURRENTS

Am zweiten Tag geht es um die diskursiven, literarischen und kritischen Vorstellungswelten, durch die sich die Fotografie zieht. Unter dem Titel Narrative Strömungen werden die Beiträge die Beziehung der Fotografie zur Metapher und zur wörtlichen Bedeutung untersuchen. Während Bilder interpretatorische Sprünge sowohl auslösen als auch notwendig machen, stellen sie auch ganz eigene, schimmernde Anregungen dar, die wie Wegweiser auf Archive und andere Wissensspeicher verweisen. Wie der Wortsinn der Fotografie, “Schreiben mit Licht“, bereits andeutet, sind Bild- und Schreibpraktiken in ihren narrativen Möglichkeiten nicht völlig voneinander zu trennen. Die Referent*innen werden dazu eingeladen, darüber nachzudenken, wie Fotografie eine eigene affektive Ausrichtung gewinnen kann, über die Idee von illustrativen Bildern hinaus, und auf welche Weise sie eigene Stimmungen, Atmosphären und Rhythmen schafft, die erzählerische Konventionen aufbrechen, verzerren und so weitaus reichere Erzählformen möglich machen.

Ein Keynote-Vortrag wird von der Dichterin und Schriftstellerin Robin Coste Lewis gehalten, gefolgt von einem Gespräch mit der Autorin Maaza Mengiste und der Kuratorin Biljana Ciric. Als wiederkehrendes diskursives Motiv der Triennale laden die Teilnehmer*innen der Errant Photo Album Sitzungen dazu ein, sich ein Publikum für ein einzelnes Foto vorzustellen - familiär, öffentlich oder spekulativ. Der Tag schließt mit einer Lecture Performance von Joana Hadjithomas und Khalil Joreige.

11:00 – 11:15 Uhr
BEGRÜSSUNG

Rasha Salti (Kuratorin der 8. Triennale der Photographie Hamburg 2022)

11:15 – 12:15 Uhr
WAKE

Vortrag von Robin Coste Lewis. Replik von Oluremi C. Onabanjo und Fragen aus dem Publikum.

12:15 – 12:30 Uhr
PAUSE
12:30 – 13:30 Uhr
THE ERRANT PHOTO ALBUM

Women Activists and their Scribal Subjectivities
Nancy Adajania

Sabri, 38th street
Tala Hadid

Looking For Lost Captions, or How I Found Ancestral Solidarity In Cyberspace
Tuan Andrew Nguyen

13:30 – 14:45 Uhr
PAUSE
14:45 – 15:45 Uhr
TRACING CONSTELLATIONS

Biljana Ciric im Gespräch mit Maaza Mengiste. Replik von Tala Hadid und Fragen aus dem Publikum.

15:45 – 16:45 Uhr
THE ERRANT PHOTO ALBUM

The Chowkidar: Epistemic Markers and Transnational Labor
Uzma Rizvi

All That the Family Photo Album Shows Me
Andreas Schlaegel

The Camera is Broken
Natalia Brizuela

16:45 – 17:00 Uhr
PAUSE
17:00 – 18:00 Uhr
THE BODY AND THE TROPICS

Miguel A. López spricht über Victoria Cabezas und Antawan I. Byrd spricht über Mimi Cherono Ng’ok. Replik von Nicholas Tammens und Fragen aus dem Publikum. 

18:00 – 19:00 Uhr
Aida Save Me

Lecture performance von Joana Hadjithomas und Khalil Joreige. 

. 3. Tag

IMAGE AS CURRENCY

Der letzte Tag steht ganz im Zeichen des Themas, das Bild als Währung. Beim Begriff "Währung" denkt man am ehesten an die Instrumentalisierung von Werten, sei es durch Handelsströme, durch die Ausbildung eines literarischen Kanons oder durch Strukturen der Systematisierung. Im Rahmen dieser Veranstaltung soll der Begriff kritisch umgedeutet werden, um zur Erforschung der verschiedenen Ebenen des stattfindenden Austauschs einzuladen, der im Wahrnehmen und Betrachten von Bildern stattfindet. Die derart gewonnenen Ergebnisse legen ein ganzes Spektrum der Zirkulation von Bildern offen, sei es zu Zwischentönen in der Fotografie oder zu Spielarten des Fabulierens, jeweils mit der Bestrebung, nicht eingeschlagenen Wegen zu folgen und sich konventionellen Ansätzen zu widersetzen. An diesem Tag finden drei Gespräche statt, die durch Beiträge zum Errant Photo Album unterbrochen werden. Die Teilnehmer*innen reflektieren visuelle Produktion, Zirkulation und Konsum, unter dem Blickwinkel von Kunst und Film, sowie über literarische und kulturelle Theorien, die von feministischen, queeren, transidenten, ökologischen, dekolonialen und indigenen Erkenntnisprozessen geleitet werden.

11:00 – 11:15 Uhr
Begrüßung

Oluremi C. Onabanjo (Kuratorin der 8. Triennale der Photographie Hamburg 2022)

11:15 – 12:15 Uhr
Das Bild als Währung

Tina Campt und Saidiya Hartman im Gespräch. Replik von Ariel Goldberg und Fragen aus dem Publikum. 

12:15 – 12:30 Uhr
PAUSE
12:30 – 13:30 Uhr
THE ERRANT PHOTO ALBUM

Reiterating Itineraries to Translucency
Doreen Mende

The Video and its Testimony
Samaneh Moafi

As you go…
Biljana Ciric

13:30 – 14:45 Uhr
PAUSE
14:45 – 15:45 Uhr
THE PHOTOGRAPH, BETWEEN TRACE AND EVIDENCE

Elias Sanbar und Léopold Lambert im Gespräch. Replik von Rasha Salti und Fragen aus dem Publikum. 

15:45 – 16:45 Uhr
THE ERRANT PHOTO ALBUM

Diana Solís, Intimacies in Resistance
Ariel Goldberg

Intangible
Kapwani Kiwanga

Is Apollo Gay? Herbert List's Re-interpretation of Male Bodies
Esther Ruelfs

16:45 – 17:00 Uhr
PAUSE
17:00 – 18:00 Uhr
INSTRUMENTS OF CIRCULATION AND RESISTANCE

Frieda Ekotto und Françoise Vergès im Gespräch. Replik von Antawan I. Byrd und Fragen aus dem Publikum. 

19:00 – 20:00 Uhr
BEDFORM [OFFSITE]

Lucid Knowledge schließt mit einer Parallelveranstaltung, einer gemeinsamen Ortsbegehung und einem Gespräch mit der Künstlerin Kapwani Kiwanga und der Kuratorin Carolin Köchling rund um Kiwanga’s Projekt im öffentlichen Raum BEDFORM am Dar-es-Salaam-Platz, 20457 HafenCity. Dies ist eine Kooperation mit Imagine the City: THE GATE, einem Kunstspaziergang mit Audiothek, der dazu einlädt, Hamburg’s Vision vom „Tor zur Welt“ aus neuen Perspektiven zu erleben. Weitere Informationen und Anmeldung zur Veranstaltung unter imaginethecity.de

imaginethecity.de

Nancy Adajania

Nancy Adajania ist eine in Bombay lebende Kulturtheoretikerin und Kuratorin. Sie kuratierte eine Reihe forschungsbasierter Ausstellungen, darunter die Nelly Sethna-Retrospektive The Unpaved, Crusty, Earthy Road, Chatterjee & Lal mit der Cymroza Art Gallery, Bombay (2021), Zigzag Afterlives: Film Experiments from the 1960s and 1970s in India, Camden Art Centre, London (2020), die Sudhir Patwardhan Retrospektive Walking Through Soul City, NGMA, Bombay, mit The Guild Art Gallery (2019) und Counter-Canon, Counter-Culture: Alternative Histories of Indian Art, Serendipity Arts Festival, Goa (2019). Adajania hat durch ihre Schriften über subalterne Kunst, Medienkunst, Kunst im öffentlichen Raum, transkulturelle Kunst und Biennale-Kultur aus dem globalen Süden mehrere neue theoretische Modelle vorgeschlagen. Sie konzipierte und leitete einen Online-Workshop für Kuratoren "Once Upon a Cultural Famine: A Curatorial Thought Experiment" für die Kochi Biennale Foundation (2021) und war von 2015-17 Jurorin für den Video/Film/Neue Medien Stipendienzyklus der Akademie Schloss Solitude.

Akinbode Akinbiyi

Akinbode Akinbiyi lebt und arbeitet in Berlin. Seit 1977 ist er als freiberuflicher Fotograf aktiv und war 1993 Mitbegründer von UMZANZSI, einem Kulturzentrum in Clermont Township in Durban, Südafrika. Akinbiyi’s Hauptaugenmerk liegt auf großen und ausufernden Megastädten, in denen er auf Autobahnen und Nebenstraßen umherwandert, und versucht, die moderne Metropole zu verstehen und sich mit ihr auseinanderzusetzen. Seine Arbeiten befassen sich in erster Linie mit den afrikanischen Städten Lagos, Kairo, Kinshasa und Johannesburg, aber auch mit den Städten Khartum, Addis Abeba, Dakar, Bamako, São Paulo und Chicago, um nur einige zu nennen. Jüngste Ausstellungen fanden im Rahmen der documenta 14 in Athen und Kassel (2017) statt, sowie beim FotoFest Biennale, Houston (2020), dem Steirischen Herbst, Graz (2020), dem Martin Gropius Bau, Berlin (2020) und dem Västerås Konstmuseum, Västerås (2020-21).

Ariella Aïsha Azoulay

Ariella Aïsha Azoulay, Theoretikerin, Filmessayistin und Kuratorin, ist Professorin für moderne Kultur und Medien sowie vergleichende Literaturwissenschaft an der Brown University. Zu ihren Büchern gehören Potential History - Unlearning Imperialism (Verso, 2019), Civil Imagination: The Political Ontology of Photography (Verso, 2012), The Civil Contract of Photography (Zone Books, 2008) und From Palestine to Israel: A Photographic Record of Destruction and State Formation, 1947-1950 (Pluto Press 2011). Sie hat mehrere Filme gedreht, darunter Undocumented: Unlearning Imperial Plunder (2019) und Civil Alliances, Palestine, 47-48 (2012), zu ihren weiteren Ausstellungen zählen Errata (Tapiès Foundation, 2019 und HKW, Berlin, 2020) und Enough! The Natural Violence of New World Order (F/Stop photography festival, Leipzig, 2016). 

Natalia Brizuela

Natalia Brizuela ist Class of 1930 Chair des Zentrums für Lateinamerikastudien an der University of California Berkeley und Professorin für Film und Medien sowie für Spanisch und Portugiesisch. Sie spezialisierte sich auf moderne und zeitgenössische visuelle Kultur, Kunst, Film, Medien, Literatur und kritische Theorie aus Lateinamerika, mit besonderem Schwerpunkt auf den experimentellen Praktiken, die Ästhetik und Politik verbinden. Sie ist u.a. Autorin von Fotografia e Imperio (2012), Depois da fotografia (2014), The Matter of Photography in the Americas (2018) und La cámara como método (2021). Sie kuratierte No sé. (El templo del sol) (2014), Photography at its limits (2019) und bereitet derzeit How to Change Everything (2022) vor. Zusammen mit Victoria Collis-Buthelezi und Leticia Sabsay ist sie Mitherausgeberin von Critical South bei Polity und beteiligt sich an anderen kollektiven Redaktionspraktiken im Globalen Süden. Derzeit arbeitet sie an einem Buch über die Verweigerung der Zeit.

Antawan I. Byrd

Antawan I. Byrd ist Weinberg Fellow in Kunstgeschichte an der Northwestern University und assoziierter Kurator für Fotografie und Medien am Art Institute of Chicago, wo er die Ausstellung Mimi Cherono Ng'ok: Closer to the Earth, Closer to My Own Body (2021) kuratiert hat und ist Mitherausgeber von The People Shall Govern! Medu Art Ensemble and the Anti-Apartheid Poster, basierend auf einer Ausstellung, die er 2019 mitkuratierte. Byrd war Ko-Kurator der 2. Lagos Biennale für zeitgenössische Kunst (2019) und Kader Attia: Reflecting Memory im Northwestern's Block Museum of Art (2017), sowie assoziierter Kurator für die 10. Bamako Encounters, Biennale of African Photography (2015). Von 2009 bis 2011 war er Fulbright-Stipendiat und kuratorischer Assistent am Centre for Contemporary Art in Lagos. Seine Texte erschienen in Sanlé Sory: Volta Photo (2018) und Recent Histories: Contemporary African Photography and Video Art (2017), sowie zuletzt in Aperture und FOAM.

Tina Campt

Tina Campt ist Owen F. Walker Professorin für Geisteswissenschaften und Moderne Kultur und Medien. Campt ist eine schwarze feministische Theoretikerin der visuellen Kultur und zeitgenössischen Kunst. Sie leitet die Black Visualities Initiative am Cogut Institute for Humanities und ist Mitbegründerin des Practicing Refusal Collective. Campt ist die Autorin von vier Büchern: Other Germans: Black Germans and the Politics of Race, Gender and Memory in the Third Reich (University Michigan Press, 2004), Image Matters: Archive, Photography and the African Diaspora in Europe (Duke University Press, 2012), Listening to Images (Duke University Press, 2017), und zuletzt A Black Gaze (MIT Press, 2021).

Biljana Ciric

Biljana Ciric ist eine interdependente Kuratorin. Ciric war Ko-Kuratorin der 3. Ural-Industrie-Biennale für zeitgenössische Kunst, Jekaterinburg (2015), curator in residency der Kadist Art Foundation, Paris, (2015) und Forschungsstipendiatin am Henie Onstad Kunstsenter, Høvikodden (2016). Im Jahr 2012 wurde sie für den ICI Independent Vision Curatorial Award nominiert. 2018 gründete sie die Bildungsplattform What Could/Should Curating Do und war Herausgeberin von From History of Exhibitions Towards Future of Exhibition Making: China and Southeast Asia (Sternberg Press, 2019). Derzeit entwickelt sie zwei Projekte: Repetition as a Gesture Towards Deep Listening für die erste Trans-Südostasien-Triennale in Guangzhou und das Langzeitprojekt As you go ... the roads under your feet, das Chinas Seidenstraßen-Initiative reflektiert und gleichzeitig einen Blick in die Zukunft und die Veränderungen der lokalen Lebensrituale, Ästhetik und Konnektivität wirft. Ciric arbeitet außerdem an einer praxisbezogenen Promotion in kuratorischer Praxis an der Monash University in Melbourne.

Robin Coste Lewis

Robin Coste Lewis war von 2017 bis 2020 poet laureate von Los Angeles. 2015 gewann ihr Debüt-Gedichtband Voyage of the Sable Venus (Knopf) den National Book Award in der Kategorie Poesie - das erste Mal in der Geschichte der National Book Foundation, dass das Gedichtdebüt einer Afroamerikanerin mit dem Preis ausgezeichnet wurde, und das erste Mal seit 1974, dass eine Erstlingswerk gewann. 2018 beauftragte das MoMA sowohl Lewis als auch Kevin Young, eine Reihe von Gedichten zu Robert Rauschenbergs Zeichnungen in Thirty-Four Illustrations of Dante's Inferno (MoMA, 2018) zu schreiben. Lewis arbeitet derzeit an zwei neuen Sammlungen, To the Realization of Perfect Helplessness und Prosthetic, die beide demnächst bei Knopf erscheinen. Lewis’ aktuelle Forschung konzentriert sich auf die sich überschneidenden Produktionsgeschichten früher afroamerikanischen Poesie und Fotografie, wofür sie auch den Anne Friedberg Memorial Grant des Visual Studies Research Institute der USC erhielt.

Frieda Ekotto

Frieda Ekotto ist Lorna Goodison Collegiate Professor of Afroamerican and African Studies, Comparative Literature and Francophone Studies an der University of Michigan. Ihre frühen Arbeiten befassen sich mit der interdisziplinären Erforschung von Wechselwirkungen zwischen Philosophie, Recht, Literatur und afrikanischem Kino. Sie ist Autorin von elf Büchern und zahlreichen Artikeln in verschiedenen Literaturzeitschriften. Derzeit beschäftigt sie sich mit LGBTQ+-Themen, wobei ihr Schwerpunkt auf westafrikanischen Kulturen in Afrika sowie in Europa und Amerika liegt. Sie erhielt 2014 den Nicolàs-Guillèn-Preis für philosophische Literatur und 2015 den Benezet-Preis für herausragende Leistungen auf ihrem Gebiet. Im Jahr 2016 wurde sie mit dem John H. D'Arms Faculty for Distinguished Graduate Mentoring in the Humanities der University of Michigan, Ann Arbor, ausgezeichnet. Im Jahr 2018 wurde ihr die Ehrendoktorwürde des Colorado College verliehen.

Ariel Goldberg

Zu Ariel Goldberg’s Veröffentlichungen gehören The Estrangement Principle (Nightboat Books, 2016) und The Photographer (Roof Books, 2015). Sie erhielten den 2020  Andy Warhol Foundation Arts Writers Grant für ihr Buch Just Captions: Ethics of Trans and Queer Image Cultures. Goldberg's Artikel sind zuletzt in Afterimage, e-flux, Artforum und Art in America erschienen. Ihre Forschungen und Texte wurden von der New York Public Library, dem Franklin Furnace Fund, dem SOMA in Mexiko-Stadt und dem Smith College unterstützt. Goldberg war Kurator*in bei The Poetry Project und dem Leslie-Lohman Museum of Art. Sie unterrichten an mehreren Colleges und Universitäten in der Region New York.

Joana Hadjithomas and Khalil Joreige

Die Künstler und Filmemacher Joana Hadjithomas und Khalil Joreige untersuchen die Herstellung von Bildern und Repräsentationen, die Konstruktion von Vorstellungswelten und das Schreiben von Zeitgeschichte. Ihre Arbeit stellt thematische und formale Verbindungen zwischen Fotografie, Video, Performance, Installation, Skulptur sowie Dokumentar- und Spielfilm her. Filme wie Memory Box (2021), The Lebanese Rocket Society (2012), Je Veux Voir (2008) und A Perfect Day (2005) zeichnen Geschichten des Unsichtbaren und Abwesenden nach, von den vermissten Menschen des libanesischen Bürgerkriegs bis hin zu vergessenen Weltraumprojekten und geologischen und archäologischen Kernen. Diese Arbeiten wurden auf großen internationalen Festivals gezeigt und ausgezeichnet, 2017 erhielten sie den Marcel-Duchamp-Preis für ihr Projekt Unconformities. Ausstellungen ihrer Arbeiten fanden unter anderem im Centre Pompidou und im Jeu de Paume in Paris statt, im Haus der Kunst, München, im V&A, British Museum und in der Whitechapel Gallery, London, im Hamburger Bahnhof, Berlin, in der Sharjah Art Foundation und im Home Works Forum, Beirut. Zahlreiche Retrospektiven ihrer Filme wurden u.a. im Flaherty Seminar, New York präsentiert, im Mori Art Museum, Tokio, beim Internationalen Filmfestival von Gijon, im Harvard Film Archive, Cambridge, im Lincoln Center, New York, beim Internationalen Filmfestival von Locarno und im MoMA, New York, u.a.

Tala Hadid

Tala Hadid ist Fotografin und Filmemacherin. Ihre Filme wurden auf Festivals in der ganzen Welt gezeigt, darunter in Berlin und Venedig, sowie im MoMA und im Lincoln Center, New York, im Walker Arts Center in Minneapolis, in der Cinémathèque Française in Paris sowie im Smithsonian Museum und im National Museum of Women in the Arts in Washington D.C. Ihre Filme wurden mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, darunter einem Oscar für ihren Kurzfilm Your Dark Hair Ihsan. Hadid’s letztes Projekt, House in the Fields, wurde in die offizielle Auswahl der 67. Berliner Filmfestspiele aufgenommen und für den Glashütter Dokumentarfilmpreis nominiert. Ihre Arbeit ist Teil der Ruben/Bentson Moving Image Collection im Walker Art Center. Hadid ist Mitglied der Academy of Motion Picture Arts and Sciences.

Saidiya Hartman

Saidiya Hartman ist Autorin von Scenes of Subjection: Terror, Slavery, and Self-Making in Nineteenth-Century America (Oxford, 1997), Lose Your Mother: A Journey Along the Atlantic Slave Route (Farrar, Straus & Giroux, 2007) und Wayward Lives, Beautiful Experiments (Norton, 2019), das mit dem National Book Critics Circle Award, dem PEN John Galbraith Award for Nonfiction, dem Judy Grahn Award for Lesbian Nonfiction, dem Mary Nickliss Prize for Women and Gender History, dem Joan Kelly Memorial Prize, dem John Hope Franklin Prize und dem Lionel Trilling Prize ausgezeichnet wurde. Sie ist MacArthur Fellow und Universitätsprofessorin an der Columbia University.  

Kapwani Kiwanga

Kapwani Kiwanga ist eine Franko-Kanadische Künstlerin, die in Paris lebt und arbeitet. Kiwanga studierte Anthropologie und vergleichende Religionswissenschaft an der McGill University in Montreal und Kunst an der l'école des Beaux-Arts de Paris. Im Jahr 2020 erhielt Kiwanga den Prix Marcel Duchamp. Sie war außerdem Gewinnerin des Frieze Artist Award und des jährlichen Sobey Art Award im Jahr 2018. Sie wird von der Galerie Jérôme Poggi, Paris, der Goodman Gallery, Johannesburg, Kapstadt und London, und der Galerie Tanja Wagner, Berlin, vertreten. Kiwanga's Arbeit spürt den allgegenwärtigen Auswirkungen von Machtasymmetrien nach, indem sie historische Narrative in einen Dialog mit zeitgenössischen Realitäten bringt, dem Archiv und den Möglichkeiten von morgen. Ihre Arbeit ist forschungsbasiert, wird durch marginalisierte oder vergessene Geschichten angeregt und artikuliert sich in einer Reihe von Materialien und in Medien wie Skulptur, Installation, Fotografie, Video und Performance. Kiwanga macht sich den Kanon zu eigen; sie kehrt Machtsysteme auf sich selbst zurück, sowohl in der Kunst als auch bei der Analyse breiterer Historien.

Léopold Lambert

Léopold Lambert ist Gründer und Chefredakteur von The Funambulist, einem bisemestrischen Print- und Online-Magazin, das sich der Politik von Räumen und Körpern widmet. Er ist der Autor von vier Büchern: Weaponized Architecture: The Impossibility of Innocence (dpr-barcelona, 2012), Topie Impitoyable: The Corporeal Politics of the Cloth, the Wall, and the Street (punctum books, 2015), La politique du bulldozer: La ruine palestinienne comme projet israélien (Bulldozer Politics: The Palestinian Ruin as an Israeli Architectural Project, B2 Éditions, 2016) und Etats d'urgence: Une histoire spatiale du continuum colonial francais (States of Emergency: Eine räumliche Geschichte des französischen kolonialen Kontinuums, Premiers matins de novembre, 2021).

Miguel A. López

Miguel A. López ist ein peruanischer Schriftsteller und Forscher. In seiner Arbeit untersucht er kollaborative Dynamiken und Transformationen im Verständnis von und in der Auseinandersetzung mit lateinamerikanischer Politik sowie feministische Neuartikulationen von Kunst und Kultur in den letzten Jahrzehnten. Er kuratierte Cecilia Vicuña, eine Retrospektive, Witte de With, Rotterdam (2019), Social Energies/Vital Forces. Natalia Iguiñiz: Kunst, Aktivismus, Feminismus (1994-2018), ICPNA, Lima (2018), Teresa Burga: Structures of Air (mit Agustín Pérez Rubio), MALBA, Buenos Aires (2015), u.a. Zu seinen Veröffentlichungen gehören Ficciones disidentes en la tierra de la misoginia (Dissident Fictions in the Land of Misogyny, Pesopluma, 2019) und The Words of Others: León Ferrari and Rhetoric in Times of War (mit Ruth Estévez und Agustín Diez Fischer, REDCAT und JRP-Ringier, 2017). Er war der Herausgeber von Giuseppe Campuzano. Saturday Night Thriller y otros escritos, 1998-2013, einer Sammlung von Schriften der Dragqueen Giuseppe Campuzano, die 2013 bei Estruendomudo erschienen ist. Bis 2020 war er Co-Direktor und Chefkurator von TEOR/éTica, einem Zentrum für Ausstellungen, Forschung und Publikationen über zeitgenössische Kunst aus Zentralamerika und der Karibik in San José, Costa Rica.

Doreen Mende

Doreen Mende ist Kuratorin, Theoretikerin und Ausstellungsmacherin. Sie ist Professorin für das Seminar Kuratorik/Politik, Leiterin des CCC Research Master und des PhD-Forums des Fachbereichs Bildende Kunst an der HEAD-Genève und Co-Direktorin des Harun Farocki Institut in Berlin. In ihrer unabhängigen kuratorischen Arbeit konzeptualisiert sie die Notwendigkeit eines archivarischen Metabolismus, die Geopolitik des Ausstellens, Navigationspraktiken und Vokabulare zur Dekolonisierung des Sozialismus durch verschiedene Kollaborationen, essayistische Texte und referierte Artikel. Gefördert durch den Schweizerischen Nationalfonds initiierte sie die Forschungskonstellation entangledinternationalism.org (2019-24) in Zusammenarbeit mit u.a. dasch.swiss, Exit Frame Collective, Vanabbe Museum, Haus der Kulturen der Welt (HKW) und Kunstverein Leipzig. Aktuelle Texte wurden bei Sternberg Press, Archive Books, e-flux journal, Akademie der Künste Berlin und dem Oxford Handbook of Visual Communist Cultures veröffentlicht.

Maaza Mengiste

Maaza Mengiste ist Autorin von The Shadow King, das auf der Shortlist für den Booker Prize 2020 und in der Endrunde des LA Times Books Prize stand und mit dem American Academy of Arts & Letters Award in Literature ausgezeichnet wurde. Es wurde von der New York Times, NPR, Time, Elle und anderen Publikationen zu einem der besten Bücher des Jahres 2019 gekürt. Beneath the Lion's Gaze, ihr Debütroman, wurde vom Guardian als eines der 10 besten zeitgenössischen afrikanischen Bücher ausgewählt.

Samaneh Moafi

Dr. Samaneh Moafi ist leitende Wissenschaftlerin bei Forensic Architecture (FA), einer Forschungseinrichtung an der Goldsmiths University of London, die Menschenrechtsverletzungen mit und im Namen von Gemeinschaften und Einzelpersonen untersucht, die von Polizeibrutalität, Grenzregimen und Umweltgewalt betroffen sind. Moafi ist für die konzeptionelle Betreuung der Projekte zuständig und leitet insbesondere das Centre for Contemporary Nature, in dem FA neue Beweismethoden entwickelt, um die Verantwortlichkeit für Umweltzerstörungen zu klären. Sie promovierte an der Architectural Association (AA) School of Architecture mit einer Arbeit über die zeitgenössische Geschichte des staatlich initiierten Massenwohnungsbaus im Iran und die Geschlechterrollen und Klassenidentitäten, die dadurch geprägt wurden.

Bonaventure Soh Bejeng Ndikung

Dr. Bonaventure Soh Bejeng Ndikung ist ein unabhängiger Kurator, Autor und Biotechnologe. Er ist Gründer und künstlerischer Leiter von SAVVY Contemporary in Berlin, künstlerischer Leiter von sonsbeek 20-24 und der 13. Bamako Encounters 2022. Ndikung war 2017 leitender Kurator für Adam Szymczyks documenta 14 in Athen, Griechenland und Kassel, Gastkurator der Dak'Art Biennale in Dakar, Senegal, 2018, sowie künstlerischer Leiter der 12. Bamako Encounters 2019. Zusammen mit dem Miracle Workers Collective kuratierte er 2019 den finnischen Pavillon auf der Biennale von Venedig. Derzeit ist er Professor im Studiengang Spatial Strategies MA an der Kunsthochschule Weißensee, Berlin. Im Januar 2023 wird er die Rolle des Intendanten am Haus der Kulturen der Welt (HKW), Berlin, übernehmen.

Tuan Andrew Nguyen

Tuan Andrew Nguyen erforscht in seiner Arbeit Strategien des politischen Widerstands, die durch Gegenerinnerung und Post-Erinnerung umgesetzt werden. Die Extraktion und Überarbeitung von Erzählungen, einerseits durch die Historie wie durch Übernatürliches ist ein wesentlicher Bestandteil von Nguyens Videoarbeiten und Skulpturen, in denen sowohl Fakten als auch Fiktionen befragt werden. Nguyen war 2006 Mitbegründer der Propeller Group, einer kollektiven Plattform, die sich zwischen Kunstkollektiv und Werbeunternehmen positioniert. Zu den Auszeichnungen für die Gruppe gehören der Hauptpreis der Internationalen Kurzfilmtage Winterthur 2015 und ein Creative Capital Award für ihr Videoprojekt Television Commercial for Communism. Neben einer großen Wanderretrospektive, die im MCA Chicago begann, hat das Kollektiv an internationalen Ausstellungen teilgenommen, darunter The Ungovernables, New Museum Triennial, New York (2012), Made in L.A., Los Angeles (2012), Prospect.3, New Orleans (2014), und die Biennale von Venedig (2015).

Uzma Z. Rizvi

Uzma Z. Rizvi ist außerordentliche Professorin für Anthropologie und Urbanistik am Pratt Institute, Brooklyn, New York. In ihrer Arbeit verwebt Rizvi bewusst Archäologie mit Kulturkritik, Philosophie, kritischer Theorie, Kunst und Design. Sie ist Kuratorin (zusammen mit Murtaza Vali) des Nationalen Pavillons von Saudi-Arabien für die Architekturbiennale in Venedig und leitet seit 2014 (zusammen mit Murtaza Vali) das Seminarprogramm von Art Dubai, Campus Art Dubai (CAD). Im Jahr 2016 leitete sie (zusammen mit Amal Khalaf) das Global Art Forum (GAF 10) von Art Dubai, The Future Was__.  Im Jahr 2018 gehörte Rizvi als Leiterin der Abteilung Mapping Margins zum Kuratorenteam der Fikra Graphic Design Biennale 01: Ministry of Graphic Design, Sharjah. Mit fast zwei Jahrzehnten Arbeit an dekolonisierenden Methoden, intersektionalen und feministischen Strategien und transdisziplinären Ansätzen hat Rizvi mit ihrer Arbeit bewusst disziplinäre Grenzen verschoben und eine ethische dekoloniale Praxis auf allen Ebenen des Engagements gefordert, von der Lehre bis zur Forschung.

Esther Ruelfs

Esther Ruelfs ist seit 2012 Leiterin der Abteilung Fotografie und Neue Medien am Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg. Sie studierte Kunstgeschichte und Philosophie und promovierte über den Fotografen Herbert List. Sie interessiert sich für die Zusammenhänge zwischen historischen und kulturellen Kontexten und aktuellen Fragen von gesellschaftlicher Relevanz. Zu ihren jüngsten Publikationen und Ausstellungskatalogen gehören Amateur Photography. From Bauhaus to Instagram (2019), Machen Sie mich schön, Madame d'Ora (2018), When we share more than ever (2015), Den Körper aktivieren. Mortifikation und Verlebendigung bei Herbert List (2015), ReVision: Die Sammlung Fotografie im Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg (2016) und Fette Beute. Reichtum zeigen (Rich Pickings: Photography and wealth, 2014). Derzeit arbeitet sie an dem Projekt Mining Photography. Der ökologische Fußabdruck der Fotografie.

Elias Sanbar

Elias Sanbar ist Schriftsteller. Er wurde in Palästina geboren und studierte im Libanon und in Frankreich, bevor er an Universitäten in Paris und Princeton lehrte. Er ist Gründer und Moderator der Revue d'études palestiniennes (Éditions de Minuit, 1981-2005) und Verhandlungsführer bei den israelisch-palästinensischen Friedensgesprächen. Außerdem arbeitete er mit mehreren Filmemachern zusammen, u.a. mit Simone Bitton und Jean-Luc Godard, und veröffentlichte zahlreiche Werke über das fotografische Bild. Er übersetzte die Gedichte von Mahmoud Darwish ins Französische (Actes Sud). Von 2005 bis 2021 war Sanbar Botschafter Palästinas bei der UNESCO.

Andreas Schlaegel

Andreas Schlaegel ist Kritiker und Künstler und lebt in Berlin. Seit Ende der neunziger Jahre schreibt er über zeitgenössische Kunst für internationale Kunstmagazine wie Flash Art International, Frieze und Kunstkritikk, sowie für institutionelle Publikationen für das UCLA Hammer Museum, Los Angeles, MUSAC, Leon, Aspen Museum, Colorado, Schirn Kunsthalle, Frankfurt/M, Kunsthalle Düsseldorf, TBA21, Wien, Julia Stoschek Collection, Berlin/Düsseldorf, u.v.a. Seine künstlerische Praxis konzentriert sich auf die Entwicklung von kollaborativen Formaten, mit Künstlern wie u.a. Keren Cytter, John Bock, Gelitin, Paolo Chiasera, Nine Budde und Melou Vanggaard. Zu seinen langjährigen musikalischen Projekten gehören das Art Critics Orchestra mit Raimar Stange und Micz Flor sowie Die!Landschaft mit Manfred Peckl. Er lehrt Geschichte und Theorie der Fotografie an der HfG Offenbach.

Nicholas Tammens

Nicholas Tammens ist Assistenzkurator im Kunstverein Hamburg. Er ist Gründer von 1856, einem kuratierten Ausstellungs- und Veranstaltungsprogramm in einem Gewerkschaftsparlament in Melbourne, Australien, das sich mit den Bedingungen von Arbeit und kultureller Produktion beschäftigt. Er produziert Ausstellungen mit Künstlern wie Jef Geys, Yale Union (2018), Patricia L. Boyd, 1856 (2018), Fred Lonidier, 1856 (2017) und B. Wurtz (2015) und hielt Vorträge bei WIELS, Brüssel (2019) und an der Kunsthalle Zürich (2019). Tammens’ Texte sind in Mousse Magazine und May Revue erschienen.

Françoise Vergès

Françoise Vergès ist feministische Theoretikerin, Pädagogin, Kuratorin und Mitbegründerin des Kollektivs Decolonize the Arts und der freien und offenen Universität Decolonizing the Arts. Sie produzierte Dokumentarfilme über Maryse Condé und Aimé Césaire und war als Projektberaterin für die Triennale de Paris (2011) und die documenta 11 (2002) tätig. Zu Vergès’ Büchern gehören unter anderem The Wombs of Women (2020) und Monsters and Revolutionaries (1999).

Bleiben Sie auf dem Laufenden mit den neuesten Nachrichten zur 8. Triennale der Photographie Hamburg 2022 und unserem Programm 2021-22.

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